Spiel und Erkenntnisse gewonnen

25.10.2020

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guter Block

In dieser Saison ist es sehr schwer, in den Wettkampfmodus zu kommen. Das Spiel gegen die TG Biberach war kein Handballleckerbissen.

Nur wenige Zuschauer fanden sich am frühen Sonntag Abend in der Sporthalle am Pestalozzi Gymnasium ein, um das Spiel zu sehen. Ravensburg verschlief den Beginn und lag schnell zurück. Eine erste Schrecksekunde in der 7. Minute als Julian Langlois hart gefoult wurde, weckte die Mannschaft aber auch nicht. Die Abwehr der Rams fand nicht ins Spiel und der Torhüter konnte in dieser Phase auch keine Glanzlichter zeigen.

In der 13. Minute war Edi Mack gezwungen sein erstes Team-Timeout zu nehmen um die Mannschaft ins Gebet zu nehmen. Langsam kamen die Turmstädter ins Spiel. In der Folge konnte Ravensburg nach einem 4:11 Lauf und einem fünf Tore Vorsprung in die Pause gehen.

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Die Pausenansprache forderte eigentlich diesen Flow zu nutzen und genauso weiter zu machen.

Bei Wiederanpfiff agierte man allerdings im Angriff zu einfältig. Die Anspiele an den Kreis klappten zwar häufig und Lukas Häfele konnte auch einige Tore machen, aber die Außenspieler waren überhaupt nicht erfolgreich. Die Bälle verfehlten reihenweise das Tor oder wurden von Torwart pariert.  Auch den Rückraumschützen gelang es nicht Akzente zu setzen. Ansatzweise blitzte zwar Qualität auf aber von Konstanz keine Spur.

Leider wurden die Biberacher auch von der Ravensburger Abwehr nicht entschlossen in deren Angriffsverhalten gestört. Der Trainer forderte viel Flexibilität im Stellungsspiel was nicht immer von der Mannschaft reflektiert werden konnte. Der Gegner fiel trotz vieler Zeitstrafen gegen sich, nicht entscheidend ab. Die Rams quälten sich merklich. Viele Tormöglichkeiten blieben nach wie vor ungenutzt und in der Abwehr arbeitete man nicht konsequent gegen die Biberacher. Die Ravensburger gewannen das Spiel und die Erkenntnis, dass man sich schnell weiterentwickeln muss und nicht ins Mittelmaß abzufallen.

Das Endergebnis ist mit 21:30 (10:15) grundsätzlich positiv, dennoch wäre viel mehr drin gewesen. Das hätte auch der Motivation für die nächsten Spiel erhöht.

 

Für den TSB spielten Valentin Ehrat, Jens Tosberg (beide Tor), Julian Langlois (5), Ioan Olanuta (1), Maximilian Ober, Felix Ewert (5), Marius Mathes (3/1), Moritz Ewert (7/3), Kim Lohr, Mathias Metz, Lukas Häfele(7), Ferdinand Wald(2).